17. Mai 19:00 - Männervesper

Vom FBI gejagt, von Gott gefunden – Josef Müller packt aus

Das St. Johanner Männervesper am Freitagabend fand dieses Mal im Rahmen der Zeltkirche „obenauf“ statt. Josef Müller aus Fürstendfeldbruck, bekannt durch Fernseh-Talksendungen, erzählte sein irre bewegtes Leben mit vielen Höhen undTiefen.

Nach einem deftigen Vesper mit Wurstsalat lauschten über 300 Männer gespannt seinem Vortrag.

Bei der Frage von Werner Goller: „Warum machst du das?“ kam er gleich auf sein Anliegen: „Ich will den Leuten etwas von Jesus mitgeben.“

Am Anfang gab ein Film Einblicke in Josef Müller's Leben und dann erzählte er von seinem ALTEN Leben, wie JESUS in sein Leben kam und über sein NEUES Leben.

Aufgewachsen in einer bürgerlichen Familie erlitt er mit 17 Jahren durch einen Autounfall eine Querschnittslähmung und sitzt seither im Rollstuhl. Mit dem Lebenswillen „Jetzt erst recht!“ studierte er, wurde Steuerberater und baute sehr erfolgreiche Steuerberaterbüros auf. Er sagt, dass er sich auf die Gier der Menschen immer verlassen konnte und beschloss reich zu werden. Josef Müller erreichte alles, wurde mit legalen Steuertricks reich, lebte im Luxus, war aber nicht zufrieden.

Dann ließ er sich ahnungslos auf die Geldwäsche von Dollarmillionen mit Drogendealern ein, illegale Geschäfte.

Er genoss das Leben mit den Reichen und Angesehenen, aber seine Seele war unglücklich. Seine Botschaft heute: Baut euer Leben nicht auf Geld, Luxus, IT und Erfolg.

Danach verzockte er die Millionen an der Börse, betrog Mandanten und versteckte sich in Miami. Dort bewegte ihn eine mysteriöse Stimme und eine Postkarte mit dem Satz „Sei unerschrocken und unverzagt. Gott ist mit dir, wohin du auch gehst“ (Josua 1,9) heim zu gehen und sich der Polizei zu stellen. Die Behörden konnten ihn schließlich in Wien verhaften und er kam für fünf Jahre ins Gefängnis München-Stadelheim.

Dort fand er ein Buch mit dem Titel „Das Neue“. Er schlug es auf und las die Geschichte vom verlorenen Sohn. Genau so fühlte er sich. Nur sein alter Vater besuchte ihn noch. Er wollte auch so eine 2. Chance. Im Gefängnis brach seine ganze bisherige Werteordnung zusammen. Wie der verlorene Sohn wollte er in der Zelle mit Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist sprechen und sagte:

„Nehmt Platz, ich muss mit euch reden!“ Seitdem sagt er, kann ich mit Jesu reden, habe ich ein Beziehung zu Jesus. Jetzt sagt Josef Müller: Ich gehe zwar in die Kirche, aber das Entscheidende ist, dass ich eine lebendige Beziehung zu Jesus habe und frei und zufrieden geworden bin.

Vier Jahre studierte er dann im Gefängnis Theologie und empfiehlt uns, wie er es selber praktiziert, jeden Tag in der Bibel zu lesen und zu fragen: Jesu, was willst du mir heute sagen! Er erlebt, dass jeder Tag von Jesus geführt ist, wie er trotz Schulden alles Nötige zum Leben bekommt und wie er auf der Herfahrt zu dem in München vergessenen, aber unbedingt nötigen Sitzkissen kam.

Mit vier Symbolen beendete er seinen Vortrag:

  1. Herz: Gott liebt mich
  2. Geteiltzeichen: Sünde trennt mich
  3. Kreuz: Jesus macht mich frei
  4. Fragezeichen: Nehme ich Jesus an?

Am Büchertisch signierte er noch seine Bücher und erzählte, wie er mit der Stiftung „Jesus saved my life Ministery“ Randgruppen unterstützt. Sie gehen zu Obdachlosen, in Altenheime, zu Prostituierten oder in Gefängnisse.

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„Sei unerschrocken und unverzagt. Gott ist mit dir, wohin du auch gehst.“
Dieser Bibelvers aus Josua 1:9 bewirkte die Wendung in seinem Leben.
             
Josef Müller mit der Bibel, die er in seiner Gefängniszelle vorgefunden hat.